Ratgeber Magenkrebs
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Magenkrebs: Ursachen und Entstehung
Wie es zur Entstehung von Krebs kommt, ist bislang nicht vollständig geklärt. Bisher weiß man, dass es aufgrund von Schädigungen in der Erbsubstanz von Körperzellen zu Fehlern in den zelleigenen Regelmechanismen kommt, die u. a. Wachstum und Vermehrung steuern. Dadurch kann es zu unkontrolliertem Wachstum und ungehinderter Vermehrung kommen. Einige Faktoren, die diesen Prozess scheinbar begünstigen können, sind bislang bekannt.
Einer dieser Faktoren ist die Besiedelung des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori (Hp). Es kann zu Gastritis und Magengeschwüren führen und darüber hinaus das Risiko für Magenkrebs erhöhen. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit ca. 50 % der Menschen mit Hp infiziert. Wäre das Bakterium einziger Verursacher dieser Magenerkrankungen, wäre deren Prävalenz deutlich höher. Es ist also davon auszugehen, dass zu der Besiedelung des Magens mit Hp weitere Risikofaktoren hinzukommen müssen, um eine Erkrankung wie Magenkrebs entstehen zu lassen.
Man geht davon aus, dass u. a. die Ernährung Einfluss auf die Krebsentstehung hat. Stark gesalzene, geräucherte, gegrillte oder gepökelte Speisen begünstigen, so mutmaßen Mediziner, die Entstehung von Magenkarzinomen. Auch übermäßiger Alkoholkonsum und Rauchen können das Risiko für Magenkrebs erhöhen.
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